Texterei zum politischen “Fasching”

von | 07.02.2020 | Texterei

Kritische Gedanken zu Schildbürgerstreichen der Politik – das ist die ehrwürd’ge Tradition des Redners in der Bütt.

Doch närrisches Treiben ist leider längst befreit von der Beschränkung auf die fünfte Jahreszeit!!!

Darum das:

Ach, wie ist in diesen Tagen die Politik nur ganz schwer zu ertragen.

Seit Jahren haben sie tief und fest geschlafen, unsere Regierenden, die Schafs-Braven.

Erst wenn Kinder Schule schwänzend auf die Straßen gehen, wird in Berlin Bedarf zum Handeln eingesehen.

Schnell ein Heilmittel für die Umwelt auserkoren und zum “Gesetz der Rettung” dann beschworen.

Ausführung und Folgen haben sie – wie die Kinder – nicht bedacht, darum wird es in Deutschland bald kalt und Nacht.

Ach wie ist in diesen Tagen die Politik nur ganz schwer zu ertragen!

Vom Ersparten wollen gern sie uns befreien, Banken und Politik formieren dazu ihre Reihen.

Steuergelder werden unbedacht verzockt, ungeschoren bleibt der Minister, der es hat verbockt.

Geld investieren in Forschung, Bildung, Renten, Straßen, das geht nicht, oh je, zu leer sind unsere Kassen!

Jetzt sind wir das Schlusslicht, weltweit, überall – oh, Deutschland, du bist längst in freiem Fall.

Ach, wie ist in diesen Tagen die Politik nur ganz schwer zu ertragen!

Aktuell überrollen gegnerische Tricks und Finten die Mitte-Parteien in Thüringens Landtag fies von hinten.

Hilfloses Agieren, planlose Kurswechsel, hin und her, eine Lösung finden fällt den Politikern nun soooo schwer.

Auf die Presse ist auch nicht länger mehr Verlass, sie fokussiert nur noch den braunen Hass.

Bei der Regierung macht sie brav die Augen zu und lässt so manche Narretei ungeschoren und in Ruh

Ach, wie ist in diesen Tagen die Politik nur ganz schwer zu ertragen!

Denn: ob Dummheit, Hetze oder Gier, die Rechnung zahlen doch stets wir.