Thomas Montasser: “Der Sommer der Pinguine”

von | 25.06.2019 | Buchvorstellung

Very british aus deutscher Feder – Thomas Montasser hat sich in seinem Roman “Der Sommer der Pinguine” in die englische Seele eingefühlt, zumindest so, wie ich sie mir vorstelle.

Seit vergangenen August liegt dieses Buch auf einem kleinen Tisch, griffbereit, weil ich es an einem der nächsten Tage lesen wollte. Dann kam wie so oft etwas dazwischen. Und schon war es Herbst und wurde Winter mit kalten, dunklen Tagen und der dazu passenden Literatur. Aber in diesem Sommer habe ich den zauberhaften Roman gelesen.

Pinguine in der britischen Hauptstadt

Der Autor Thomas Montasser schickt Mrs. Annetta Robington, Lehrerin, Bibliothekarin und Chorleiterin gelassenen britischen Gemüts, nach London. Es ist Spätsommer, Ferienstimmung liegt über der Stadt. Die Auslage eines kleinen Buchladens lockt Mrs. Robington an und hinein. Sie sieht dort, was wir in unserem Alltag übersehen (!?!): das Unerwartete und Magische in der vertrauten Wirklichkeit. Dieses Erkennen, des weiteren ein erstaunliches Buch und eine romantische Nacht lassen Mrs. Annetta Robington neue Wege einschlagen und machen sie zu einer Retterin und Liebenden.

Meine Leselampe-Fazit:

“Der Sommer der Pinguine” ist leicht, heiter und hat trotzdem Tiefgang. Der deutsche Autor Thomas Montasser schreibt sehr englisch und so darf nie die stärkende und tröstende Tasse Tee fehlen, wenn das Leben aus der britischen Fasson gerät.

Ich sage, lest das Buch unbedingt, bevor der Pinguin-Sommer zu Ende ist.

Mein Lese-Exemplar:

Thomas Montasser, “Der Sommer der Pinguine”, Roman, 143 Seiten (mit wunderschönen Zeichnungen von Isabel Pin), erschienen 2018 im Insel Verlag.