Viktorianische Zeilenreise – heute geht es nach Südafrika, zur Zeit der Kolonialisierung und Ausbeutung durch Europa, in unserem Falle geschildert aus der Sicht eines Vertreters des britischen Empire: Henry Rider Haggard. Vorab-Infos findet Ihr hier -> https://www.meineleselampe.de/meine-leselampe-vorschau-kw-22/.

In “König Salomos Schatzkammer” berichtet der Großwildjäger Allan Quartermain von seinen Abenteuern gemeinsam mit Sir Henry Curtis, Kapitän John Good und dem stolzen Zulu Umbopa. Mehr dazu morgen auf Meine Leselampe!!

“Aus der Dunkelheit sind wir gekommen, in die Dunkelheit kehren wir zurück. Wie ein Vogel, vom Sturmwind getrieben, fliegen wir aus dem “Nirgends”. Kurze Zeit schwingen wir unsere Flügel im Licht – und da! – kehren wir zurück in das “Nirgends”. Leben ist nichts. Leben ist alles.”

Seite 65 aus Henry Rider Haggard, “König Salomos Schatzkammer” (OT: “King Solomon’s Mines”, 1866), Roman, 257 Seiten, übersetzt von M. Strauß, Illustrationen von Edouard Riou, Books on Demand, Norderstedt, 1. Auflage 2015.

Diese Worte, die ich für die Viktorianische Zeilenreise ausgesucht habe, stammen von Umbopa.

Viktorianische Zeilenreise KW 19

Bemerkenswert: trotz der damaligen Überheblichkeit gegenüber den sogenannten “Wilden” lässt Henry Rider Haggard in seinem Abenteuerroman sie die weisen Worte sprechen. Das gleicht natürlich Haggards Billigung, ja sogar Gutheißen des britischen Imperialismus nicht aus…

Falls Ihr heute schon über die Geschichte der Kolonialisierung Afrikas und die Rolle des viktorianischen Autors Henry Rider Haggard lesen möchtet, das könnt Ihr z.B. hier -> https://www.encyclopedia.com/arts/culture-magazines/king-solomons-mines.

Soweit die Viktorianische Zeilenreise, jetzt wünsche ich Euch noch einen schönen Feiertag und sage: bis morgen auf Meine Leselampe. Wir lesen uns!!!

Viktorianische Zeilenreise KW 38